Willkommen beim NABU Kreisverband Gotha e.V.

Foto: R. Bellstedt
Foto: R. Bellstedt

Der Naturschutzbund ist schon seit mehr als 100 Jahren vor Ort aktiv, um unsere heimische Vielfalt zu erhalten.

Praktische Artenschutzmaßnahmen und Informationsveranstaltungen sind ein Teil unserer Aufgabenbereiche.

Aber auch SIE können sich aktiv für die "Natur vor der Haustür" einsetzen!

Denn als Mitglied ermöglichen Sie, dass der NABU:


  • sich erfolgreicher für Mensch und Natur einsetzen kann
  • sich stärker in der Politik einsetzen kann, denn je mehr Menschen uns unterstützen, desto gewichtiger ist unsere Meinung
  • noch mehr praktische Naturschutzmaßnahmen realisieren kann: JEDE helfende Hand ist willkommen!

Unsere Natur ist einzigartig und schützenswert!

Um Vielfalt zu entdecken, muss man nicht in die fernen Tropen reisen! Prächtige Orchideenwiesen, schillernde Schmetterlinge und liebliche Vogelgesänge kann man auch bei uns entdecken und v.a. erleben! Unser Landkreis beherbergt nämlich nicht nur wichtigstige Vorkommensgebiete von Rotmilan und Wechselkröte, hier ist auch seit Langem wieder der Wolf heimisch!

Wildlife pur und das im Landkreis Gotha! Und jeder kann sich daran beteiligen. Egal ob Groß oder Klein, gemeinsames Forschen ist spannend und hilft unsere Natur in und um Gotha zu schützen und v.a. zu erhalten.

Auf unserer Homepage finden Sie

unseren

Veranstaltungsplan 2016
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NAJU Veranstaltungsplam 2016
NAJU Plan 2016.pdf
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sowie

Aktuell

Vortragsankündigung

 

Die Lupe, der Reißverschluss oder der Autoreifen: die einfachsten Dinge, die wir alltäglich nutzen sind nach dem Vorbild der Natur geschaffen worden. Ohne die Natur wären wir längst nicht da, wo wir jetzt sind! "Lernen von der Natur": am 17.06.2016 um 19.00 Uhr laden wir Sie zu unserer nächsten Vortragsveranstaltung ins Gymnasium Ernestinum ein und Sie erfahren, was uns die entfernten und so ursprünglichen Tropen noch alles lehren können!

Das moderne "Rotkäppchen" glaubt längst nicht mehr an den "bösen" Wolf. Foto: S. Löw
Das moderne "Rotkäppchen" glaubt längst nicht mehr an den "bösen" Wolf. Foto: S. Löw

Tag des Wolfes

 

Am 30. April informierte der NABU KV Gotha e.V. mit einem Stand am Wolfsgehege im Gothaer Tierpark über das Leben und die Rückkehr der Wölfe zu uns nach Thüringen und räumte gleichzeitig mit dem Mythos des "bösen Wolfes" aus Rotkäppchen und den Sieben Geißlein auf. Denn unsere Kinder lassen sich längst keine Märchen mehr aufbinden! Zahlreiche Spielstationen und knifflige Rätsel meisterten die jungen Wolfsforscher überaus erfolgreich. Viele erwiesen sich sogar als wahre Wolfsexperten und konnten den Hauptpreis, einen handgemachten Plüschwolf der Steiner Spielwarenfabrik Georgenthal, mit nach Hause nehmen. 

Mehr Bilder zum "Tag des Wolfes" im Tierpark Gotha finden Sie hier >>>

Grasfrosch, Straßenverkehrsopfer. Foto: S. Löw
Grasfrosch, Straßenverkehrsopfer. Foto: S. Löw

Artenschutz immer weniger wert?

 

Der Frühling ist da und die Amphibien begeben sich auf eine gefährliche Wanderung zu ihren Laichgewässern. Dabei queren sie u.a. viel befahrene Straßen, so auch die B88 zwischen Ohrdruf und Crawinkel. In der Nacht vom 14. zum 15. April haben auf einer Strecke von nur etwa 600 m mindestens 200 Tiere die Wanderung zum Aueteich nicht überlebt! Die dringend benötigten Amphibienleiteinrichtungen mit Tunneln wären an dieser Stelle ohne größere Komplikationen leicht umsetzbar. Entsprechende Tunnel würden auch Wildschweine und Rehe nutzen und damit die extrem hohe Zahl an z.T. tödlichen (!) Wildunfällen zwischen Ohrdruf und Crawinkel reduzieren. Ansässige Artenschützer im Landkreis Gotha kämpfen bereits seit Ende der 1980er Jahre (!!) dafür, dass sowohl zwischen Ohrdruf und Crawinkel als auch an den Reinhardsbrunner Teichen und anderen Straßen feste Leiteinrichtungen zum Schutz vor dem Straßentod der wandernden Amphibien installiert werden. Doch aufgrund des ausgeprägten Desinteresses der zuständigen Behörden finden jährlichen tausende Kröten, Frösche und Molche den Tod auf Gothaer Straßen. Ein weiteres Armutszeugnis für den behördlichen Arten- und Naturschutz im Landkreis Gotha! Stattdessen wird die Liebe zur Natur des Ehrenamtes schamlos ausgenutzt. Seit 30 Jahren errichtet der NABU KV Gotha e.V. mobile Amphibienschutzzäune, die eigentlich nur als Übergangslösung für drei bis maximal fünf Jahre gedacht sind! Zwischen März und Mai werden mindestens einmal am Tag durch einen ehrenamtlichen Naturschützer die Amphibien sicher über die Straße getragen und in das Laichgewässer entlassen. Zum Vergleich: am Erlebachteich, welcher sich etwa 1.700 m westlich des Aueteiches befindet und welcher vom NABU Gotha ehrenamtlich betreut wird, konnte am 15.04.2016 kein überfahrenes Tier festgestellt werden! Der NABU Gotha setzt sich weiterhin vehement für die Errichtung der dringend benötigten stationären Amphibienschutzanlagen ein.

Aktiv für den Amphibienschutz am Erlebachteich bei Ohrdruf. Foto: R. Bellstedt
Aktiv für den Amphibienschutz am Erlebachteich bei Ohrdruf. Foto: R. Bellstedt

Amphibienschutzzäune errichtet

 

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwachen Frosch, Kröte und Molch aus ihrem Winterschlaf und starten Richtung Laichgewässer. Viele müssen dabei gefährliche Straßen überqueren und bezahlen das mit dem Tod. Um das zu verhindern haben der NABU Gotha und engagierte Artenschützer am vergangenen Wochenende wieder Amphibienschutzzäune errichtet. So werden die Tiere in Reinhardsbrunn und Ohrdruf vor dem Straßentod bewahrt.

 

Der NABU Gotha errichtet bereits seit 1988 in jedem Jahr für die Amphibien Schutzzäune. Eigentlich ist dies als Übergangslösung an Straßen gedacht, an denen geeignete Tunnel und stationäre Zäune fehlen. Seit nunmehr annähernd 30 Jahren appelliert der NABU eindringlich in Cumbach, Reinharsbrunn und Ohrdruf für die Errichtung stationärer Zäune und stößt dabei immer wieder bei den zuständigen Behörden auf ausgeprägtes Desinteresse!

Unterstützen Sie uns bei unseren Bemühungen endlich für die Gothaer Amphibienwelt den notwendigen Schutz zu erbringen. Je mehr Menschen für den Naturschtuz sprechen, desto effizienter können Artenschutzziele umgesetzt werden. Denn: "Natur braucht Kröten. So oder so....

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Se auch hier >>>

 

Gothaer Naturschutzjugend belegt 1. Platz!

mehr dazu und zur Landesvertreterversammlung des NABU Thüringen finden Sie hier 

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Gotha legt immer weniger Wert auf gesundes Grün

 

1968 unter Schutz gestellt und 2016 zugunsten attraktiven Baulandes gefällt: Gotha verliert erneut ein ehemaliges Naturdenkmal! Da stellt sich die Frage, ob das Leben ohne Bäume wirklich noch so attraktiv ist. Mehr Informationen zur Entstellung unserer einstigen Prachtstraße "Bürgeraue" finden Sie in der folgenden Pressemitteilung des NABU Gotha.

PM Baumfällungen in der Gothaer Bürgerau
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