Willkommen beim NABU KV Gotha e.V.

Foto: R. Bellstedt
Foto: R. Bellstedt

Steht für bunte, abwechslungsreiche Gärten mit verwilderten Ecken - Das Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021

Tipps und Tricks rund um einen artenreichen Garten >>>

Nicht nur das Rotkehlchen wird´s danken...


Auf unserer Homepage finden Sie

Programm NABU Gotha

Inhalt folgt demnächst

Programm der NAJU Gotha

Inhalt folgt demnächst

sowie


Der Naturschutzbund ist schon seit mehr als 100 Jahren vor Art aktiv um unsere heimische Vielfalt zu erhalten. Praktische Artenschutzmaßnahmen sind ein Teil unserer Aufgabenbereiche. Aber auch SIE können sich aktiv für die "Natur vor der Haustür" einsetzen.

Denn als Mitglied ermöglichen Sie, dass der Nabu:

  • sich erfolgreicher für Mensch und Natur einsetzen kann
  • sich stärker in der Politik einsetzen kann, denn je mehr Menschen uns unterstützen, desto gewichtiger ist unsere Meinung
  • noch mehr praktische Naturschutzmaßnahmen realisieren kann: JEDE helfende Hand ist willkommen!

 

+++Auch im neuen Jahr möchten wir Ihnen wieder zahlreiche Vorträge und Exkursionen ins Grüne bieten.

 Aufgrund der aktuellen Situation können wir allerdings noch keinen festen Terminplan anbieten. Wenn sich dies ändert, werden Sie auf unserer Homepage darüber informiert.+++


Weiterhin für den Artenschutz aktiv

Uhu wieder in sein Revier entlassen

Ende Januar 2021 wurde bei Altenbergen ein verletzter und flugunfähiger Uhu gefunden. Vermutlich ist er mit der dortigen Stromleitung kollidiert. Das sonst sehr wehrhafte Tier wurde durch die aufmerksame Familie Stötzer geborgen. Nach der Kontaktaufnahme mit dem NABU Gotha konnte das Uhu-Weibchen umgehend der Vogelschutzwarte Seebach übergeben werden. Es wog nur noch 2550 g und hatte wohl schon eine Weile kein Futter mehr bekommen. In den ersten zehn Tagen auf der Pflegestation musste der Uhu zugefüttert werden. Danach ging es wieder von ganz allein. Knapp 4 Wochen später und 700 g schwerer konnte das Weibchen wieder in seinem Revier entlassen werden, gerade noch rechtzeitig zu Beginn der Brutzeit. Das Männchen hatte in der Zwischenzeit immer wieder nach ihr gerufen. Noch in den 1990er Jahren gab es kaum Uhus. Heute zählen wir wieder fünf bis acht Paare im Kreis Gotha.

Neuer Nistkasten für den Wanderfalken

Im August 2019 wurde der alte Schornstein im Gierstädter Gewerbegebiet gesprengt. An ihm befand sich ein jahrelang durch Wanderfalken genutzter Nistkasten. In vier Jahren flogen hier 15 junge Wanderfalken aus. Da diese schöne Vogelart unter strengem Schutz steht, hätte es eine Auflage geben müssen, den Brutkasten zu ersetzen. Die zuständige Untere Naturschutzbehörde Gotha ist trotz des Wirkens der Vogelschützer nicht aktiv geworden, 2020 fiel die Brut damit aus. Nun ist die NABU OG Großfahner selbst aktiv geworden und hat nach einer Alternative gesucht. Mit der Gestattung des Eigentümers des örtlichen Mobilfunkmastens wurde innerhalb weniger Tage dank zahlreicher Beteiligter ein neuer Brutkasten zur Verfügung gestellt. Dieser stand kaum eine Woche leer, das Wanderfalken-Paar zog dankend ein. So schnell kann es gehen...

Lebensraum Kirchturm

Die Aktion "Lebensraum Kirchturm" setzt sich für die Sicherung von Lebensräumen bedrohter Arten ein. Sanierungen und Umbaumaßnahmen nehmen vielen Arten wie Fledermäusen, Dohlen oder Eulen die heute umso wichtiger werdenden Reproduktionsstätten. Um den Tieren dennoch Lebensraum zu geben und gleichzeitig das Gebäude vor Verschmutzung zu schützen, können gezielt Brutstätten und Unterschlupfmöglichkeiten angebracht werden.  Im Kirchturm von Henningsleben wurde daher ein Nistkasten für die Schleiereule installiert, mit der Unterstützung des NABU Gotha. Da es der Nachtvogel dunkel mag, ist der Kasten mit einer Lösungsmittelfreien dunklen Farbe angestrichen worden. Nun kann die Eule einziehen und das abwechslungsreiche Ortsbild von Henningsleben bereichern. Mehr Informationen zur Aktion finden Sie hier >>>

Greifvogelverfolgung im Landkreis Gotha

Rotmilan. Foto: D. Bernkopf
Rotmilan. Foto: D. Bernkopf

Greifvögel gehören zu den streng geschützten Arten. Sie unterliegen dem Jagdrecht mit ganzjähriger Schonzeit, zudem dem Bundesnaturschutzgesetz und der EU-Artenschutzverordnung. Das Fangen, Verfolgen und Töten verstößt damit gegen das Bundesnaturschutzgesetz, gegen das Jagdrecht, das Strafgesetzbuch und das Tierschutzgesetz. Wer sich dessen strafbar macht kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden.

Kaum zu glauben, dass es auch heute noch zu illegalen Nachstellungen streng geschützter Tierarten kommt. Aktuelles Beispiel: ein getötetes Mäusebussardweibchen im Waldgebiet Berlach bei Gotha im Januar 2020.

Sollten Sie bei Ihrem Spaziergang durch die Natur Fangeinrichtungen, tote Vögel oder sonstige Auffälligkeiten feststellen kontaktieren Sie bitte umgehend die Polizei, die Untere Naturschutzbehörde Gotha, den NABU KV Gotha e.V. oder auch das Komitee gegen den Vogelmord e.V.